Kategorie-Archiv: Erfolg

Selbstständige und ihre Videos im Internet

Immer häufiger präsentieren sich Dienstleistende mit Audios und Videos im Internet. Das ist generell eine ziemlich gute Idee, gerade im Bereich Beratung.
Beratung ist ja etwas sehr persönliches, die Chemie spielt eine große Rolle.

Was bei den Videos jedoch oft nicht beachtet wird, ist, was beim User abläuft, wenn er die Videos sieht.
Vielleicht wäre es hilfreich, das eigene Nutzerverhalten ein wenig zu beobachten und daraus entsprechende Schlüsse zu ziehen.

Ein Video zu produzieren ist eine ziemlich aufwändige, oft langwierige Angelegenheit, manchmal sogar mit Kosten verbunden. Desto besser ein Video gemacht ist, desto größer ist die Wirkung.

Das bedeutet nicht, dass wir uns Hollywood ins Wohnzimmer holen müssen. „Gut gemacht“ muss nicht unbedingt eine absolut professionelle Machart sein. Es bedeutet, es muss überzeugen.

Wenn sich derjenige, der in die Kamera spricht, unsicher präsentiert, weil er einfach die Situation vor der Kamera nicht mag, ist das für den Zuschauern wahrnehmbar. Selbst wenn es nur ganz kleine, kaum erkennbare Anzeichen sind.

Mithilfe bestimmter Neurone im Gehirn (Spiegelneurone) sind wir in der Lage, sehr detailliert und genau nachzuempfinden, was ein anderer Mensch empfindet. (Siehe hierzu auch das Buch von Joachim Bauer „warum ich fühle was du fühlst“.)

Das zeigt ganz deutlich, warum nicht jedes Video wirklich geeignet ist und im Internet nicht jedes Video gute Dienste für seinen Besitzer leistet: manchmal ganz das Gegenteil.

Viele Kollegen sagen, man möge so authentisch wie möglich vor der Kamera sein. Grundsätzlich: ja!

Sie vergessen aber dabei, dass die Menschen, die das Video anschauen, einen ja noch gar nicht kennen. Das, was sie dann von einem sehen, ist etwas sehr privates. Und es gibt einen großen Unterschied zwischen Authentizität und Privatheit.

Erstens möchte nicht unbedingt jeder sehen, wie man privat ist, und zum zweiten zeigt es nichts über die Qualitäten der Dienstleistung. Ich sehe dann in einem privaten Video von jemandem, wie jemand privat und meinetwegen auch authentisch agiert. Es überzeugt mich aber nicht von seinen Qualitäten im Beruf und schon gar nicht davon, was ich von seiner Dienstleistung haben könnte.

Ein Video, was wirklich wirksam ist, muss also anders gemacht sein.
Zwar ist Authentizität wichtig, diese jedoch muss gleichzeitig auf berufliche Professionalität hinweisen.

All diese Einschätzungen laufen beim Zuschauer aber nicht bewusst ab. Wir schauen ein Video und es entsteht einfach ein Gefühl in uns. Entweder von Sympathie oder Antipathie, von Überzeugung oder eben weniger überzeugt sein.

In den letzten Wochen habe ich sehr häufig Videos von Kollegen gesehen, in denen eindeutig zu sehen war, dass sie sich zwar authentisch präsentieren, dabei jedoch nicht beachten, dass ihre Expertise in keiner Weise vermittelt wird. Diese privaten Stimmungsvideos sind maximal für einen Kreis von Menschen geeignet, die die Person schon sehr gut kennen. Neukunden akquiriert man nicht auf diese Weise.

Es wird immer vergessen:

Dies geschieht, ob wir das wollen, oder nicht.
Es macht also auf jeden Fall Sinn, ein bisschen mehr darauf zu achten, wie man sich im Internet präsentiert. Ansonsten kann man sich diese aufwändige Methode nämlich auch schenken.

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Seit 2002 schon erstelle ich für ein Buchprojekt eine empirische Studie über charismatische Führungskräfte in Deutschland. Für diesen Zweck interviewe ich Führungskräfte, deren Mitarbeiter sagen, dass sie Charisma haben. Nun ist es so, dass diese Menschen nicht allzu leicht zu finden sind, deshalb braucht es auch eine entsprechend lange Zeit.Ich habe natürlich auch vorher schon damit gerechnet, dass ich vermutlich mehr Männer als Frauen finden werde, die Mitarbeiter führen und gleichzeitig über Charisma verfügen. Einfach alleine aus der Tatsache heraus, dass es weniger weibliche Führungskräfte gibt. Weiterlesen

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Informationsflut – oder: Wozu brauchen wir Charisma

Informationsflut, Informationszeitalter, Informationsmöglichkeiten. Alles Begriffe, die nicht annähernd erklären, welchen Massen an Informationen der moderne Mensch ausgesetzt ist. Die riesige Menge an Informationen macht das Filtern derselben immer schwieriger.

Nie war es leichter an Informationen zu kommen – und nie war es schwerer, sie zu selektieren.
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Das Leben verbessern mit diesen 4 Tricks

Wer kennt das nicht:

Man hadert mit dem Job, leidet unter Liebeskummer, hat Probleme mit den Eltern, wäscht schmutzige Wäsche mit dem Expartner, oder kann sich nicht gegen die Kollegin durchsetzen. Alles Gründe, sich schlecht zu fühlen.

Dann unternehmen wir heftige Kraftanstrengungen, um die Situation irgendwie zu verändern, aber so recht mag es nicht gelingen. Woran liegt das? Und, noch viel wichtiger, wie kann man die Themen wirklich lösen? Weiterlesen

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Aggressive Kunden

„Wenn Kunden aggressiv sind und mich anschreien, das lasse ich mir doch nicht gefallen!“.
Ein nachvollziehbares Statement einer meiner Klientinnen. Recht hat sie – oder?

Jein.
Ich frage nach, was sie denkt, wie sich der Kunde in dem Moment fühlt, wenn er schreit. Ist ihm das nicht möglicherweise peinlich? Immerhin bedeutet das für die meisten Menschen doch einen gewissen Gesichtsverlust. Weiterlesen

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Raus aus negativen Gedankenmustern

Das positive Gedanken zu positiven Ergebnissen führen, ist den meisten Menschen bewusst. Dennoch fällt es vielen Menschen sehr schwer, diese positiven Gedanken zu produzieren.

Immer wieder stecken sie fest in den alten Mustern, negativen Mustern, die dazu führen, dass sie sich schlecht fühlen und keinen Weg zu ihrem Ziel erkennen können.

Wir wissen, dass Energie der Aufmerksamkeit folgt. Dahin, wohin ich meinen Blick richte, geht meine Energie. Richte ich meinen Blick auf das Negative, geht meine Energie dorthin. Richte ich meinen Blick auf das Positive, wird sie dorthin folgen.

Auf diese Weise entsteht ein Kreislauf. Im schlimmsten Fall ein Teufelskreis, im besten Fall eine Erfolgsspirale.

Wie jedoch, kann man den Teufelskreis von negativen Gedanken und dorthin strömender Energie durchbrechen? Wie kann man verhindern, immer negativer zu werden, und damit jedes gute Gefühl, jeden Erfolg von sich fernzuhalten?

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Glücklich-Sein

Glückliche Menschen haben das gewisse Etwas, diese Ausstrahlung. Sie ruhen in sich und darin liegt ihre Wirkung. Das Aus-Strahlen geht in der Tat von innen nach außen, setzt ein intaktes Seelenleben voraus. Und Glück zieht Glück an – es scheint verflixt, dass nur immer die es bekommen, die es ohnehin schon haben! Weiterlesen

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Wie Frauen Ihre Karriere behindern – eine Anleitung zum uncharismatisch sein

Katarina K. ist eine junge Führungsnachwuchskraft. Seit 1,5 Jahren arbeitet sie schon in ihrer jetzigen Firma. Immer war sie fleißig und ist mit allen Kollegen gut ausgekommen.

Heute wird sie eine Präsentation halten. Natürlich hat sie das schon häufiger getan. Doch heute wird es eine Präsentation vor wichtigen Führungskräften sein. Katarina fühlt sich unwohl. Immerhin geht es darum, das nächste wichtige Projekt leiten zu dürfen. Aber wenn Katarina K. ehrlich ist, fühlt sie sich immer bei Präsentationen ein wenig unsicher. Klar hält sie sie trotzdem, das gehört nun mal dazu. Aber sie hat immer den Eindruck, dass das nicht hundert Prozent ihre Stärke ist. Weiterlesen

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Zu alt

Sie haben Fähigkeiten, Zeit, Kompetenzen, Ressourcen? Leider aber das falsche Alter?

Wie wahnsinnig ist eine Gesellschaft, Menschen, die zwischen 45 und 65 Jahren oder älter sind, einfach auszusortieren? Wie komplett verblödet ist es, all diese wundervollen Ressourcen schlicht zu verschenken?

Nutzen Sie all Ihr Können, Ihre Netzwerke, Ihre Menschenkenntnis denn wenigstens für sich selbst? Nein?

Schade. Weiterlesen

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Vom richtigen Zeitpunkt / Jahreswechsel

Es gibt nie den richtigen Zeitpunkt. Für die essenziellen Dinge im Leben ist der Zeitpunkt niemals optimal.

Als ich schwanger mit meinen großen Sohn wurde, war ich 18 Jahre, frisch verheiratet und kurz vor dem Abitur. Alle Welt hielt mich für verrückt. Aber dieses Kind war kein Zufall, ich wollte es haben. Natürlich war der Zeitpunkt ungünstig. Aber wäre er 2 Jahre später nicht ebenso ungünstig gewesen? So mitten während einer anstrengenden, alle Energie fangenden Schauspielausbildung? Und weitere 2 Jahre später, kurz vor dem Übergang in den Job? Welches Theater stellt eine schwangere Schauspielerin ein? Weiterlesen

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